„No Rest for the Living DEAD – Tour“

Resümee:
- 5000 km Autobahn
- unzählige Liter Bier
- 8 l Mineralwasser
- 6 l Jägermeister
- 3 l Vodka
- 2 Packungen Halsbonbons
- 1 Packung Aspirin
- 1 Packung Vitamintabletten
- 8 Paar zerbrochener Drumsticks
- 1 geschrottetes Zyldian Crash Becken
- 1 gebrochene Gitarre
- unzählige blaue Flecken, Kratzer, Schürfwunden und Blasen an den Fingern

Lieblingssong der Tour: „Love Train To Uranus“ (Tight Fitting Pants)
Lieblingswort der Tour: „Brutal!“ (bayrisch ausgesprochen)

DANKE AN ALLE, DIE DABEI WAREN - ES WAR UNS EIN FEST!!!

 

Dead Richy Gein´s Tourtagebuch:


1. Tag: DYNAMO, ZÜRICH:

Frisch , munter und gut gelaunt machten wir uns auf den Weg in die schöne Schweiz, um die erste Show unsere Tour zu bestreiten. Das „Dynamo“ kannten wir ja schon von früheren Konzerten, und nachdem wir dort immer warmherzig und enthusiastisch vom Publikum empfangen wurden, waren wir guter Dinge, dass der Abend cool werden wird. So war es dann auch, das „Dynamo“ war trotz des für unsere Verhältnisse recht hohen Eintritts gut gefüllt und sowohl wir als auch das Publikum hatte sichtlich Spaß! Gefeiert wurde lange und ausführlich und dabei stellte sich heraus, dass zwei Mitglieder unsere Vorgruppe („Burning Lady“) Statistenrollen im französischen Horrorfilm „Die Horde“ hatten – geilo!

Der Film im Tourbus bei der Hinfahrt war: „Piratensender Powerplay“


2. Tag: DORFTROTTEL, WALDKIRCHEN:
Recht zeitig ging es morgens los, um sieben Stunden Fahrt nach Waldkirchen in Angriff zu nehmen. Dem einen oder anderen Zombie stand die Nacht noch ins Gesicht geschrieben („wer hat da gekotzt?“). Auf der Fahrt haben wir auch unsere Kumpel von den „Creeping Demons“, die heute unsere Vorgruppe waren, getroffen und sind dann im Konvoi weitergefahren. Im „Dorftrottel“ angekommen, waren wir vom rustikalen Flair und dem herben Charme des Clubs recht angetan – das konnte nur ein „vernichtender“ Abend werden. So war es dann auch – der Club war voll, die Stimmung super und erste bekannte Gesichter waren anzutreffen. Die Bühne war recht winzig und so mussten wir nicht nur hintereinander anstatt nebeneinander stehen, sondern auch unsere schöne extra für die Tour gekaufte „Bühnendeko“ musste im Bus bleiben. Die Leute vom „Dorftrottel“ sorgten sich rührend um unser leibliches Wohl - das heißt, sie haben uns „abgefüllt“, bis jeder von uns unterm Tisch lag. Es wurde „gekotzt“, unser Stuntman Mike machte seinem Namen wieder alle Ehre, und eine frühmorgendliche Aftershow Party im Schlafraum wurde von Jim Evilize lautstark unterbunden – wurde da jemandes Schönheitsschlaf gestört? Na ja und es wurde „gekotzt“ - die „Creeping Demons“ in der Nacht im Bandappartement, ich dann am nächsten Tag aus dem Bus (was ich jetzt mal auf Mikes „Fahrstil“ schieben möchte). Morgens haben wir dann festgestellt, dass der Hals von Reverends Ersatzgitarre gebrochen war, aber so verkatert wie wir alle waren, machte uns das nicht allzu viel aus.

Der Tourbus-Film war: „Landhaus der Toten Seelen“ und ein paar Folgen „Scrubs“

 

3. Tag: JENA, CAFE WAGNER:
Nachdem wir erst bei unserer Halloween Tour im Cafe Wagner gespielt haben und diesen Abend sehr genossen hatten, freuten wir uns alle schon sehr auf diesen Gig. Alex, der Veranstalter, ist mittlerweile auch schon ein alter Bekannter der Band, und somit konnte eigentlich gar nichts schief gehen. Außer dass es eben Sonntag war und wir nicht wussten, wie viele Leute am „Tag des Herren“ bereit sein würden, auf ein Konzert zu gehen. Was soll ich sagen, unsere Bedenken wurden rasch weggewischt. Das Cafe Wagner war voll und wir hatten einen Heidenspaß mit einem enthusiastischen Publikum. Zum Ende wurde auch noch der „Mörder Blues“ gespielt und begeistert mitgesungen. Vorgruppe waren die „Flaming Shots“, kannte ich bis dato nicht, aber ihre Show konnte überzeugen und sie heizten das Publikum schon ordentlich an.
Zum Ende hin musste noch ein Besucher, der sich etwas zu rüpelhaft gegenüber meiner Merch-Lady verhalten hat, unsanft aus dem Club befördert werden, aber dies tat der Stimmung dieses tollen Abends keinen Abbruch.

Tourbus-Filme waren: „Die Supernasen“ & „Die Schlinge des Todes“

 

4. Tag: WALFISCH, FREIBURG:
Die Party in Jena war nicht allzu heftig und alle bekamen genug Schlaf, somit machten wir uns froh und munter auf den Weg nach Freiburg. Der „Walfisch“ ist dann eine wahre Pracht von Club… Eine riesen große, handgemachte Misfits-Doyle-Statue und unzählige Totenköpfe, Teufelsschädel und allerlei andere Deko zierten die gemütliche Kneipe und wir wurden herzhaft empfangen… Lecker Essen, eine gemütliche Bandwohnung und die generell supernetten Leute vom Walfisch ließen uns sehr heimelig fühlen, der Alkohol floss in Strömen und meine Jungs feierten noch erheblich mit Clubbesitzer Mitch, während ich mich mit meiner Merch-Lady ins Einzelzimmer zurückzog. Einziger Wermutstropfen: Der Gig im Walfisch stellte mit schlappen 30 Besuchern den zahlenmäßigen Tiefpunkt der Tour dar.

Der Film im Bus: „Coraline“ & div. Folgen „Simpsons“

 

5. Tag: ZWISCHENFALL, BOCHUM:
Es hätte so schön werden können… Aber alles der Reihe nach. Voll Vorfreude fuhren wir nach Bochum, das wir vom letzten ‚Monster Stomping' noch in super Erinnerung hatten. Dort angekommen, lernten wir die überaus sympathischen „Graveyard Johnnys“ kennen, die unsere Vorgruppe an diesem Abend sein sollten. Ein freudiges Wiedersehen mit unserer lieben „Monster Booking“-Alex (Lady Suicide) bescherten dem Abend somit schon einen perfekten Start. Der Zwischenfall füllte sich, die „Graveyard Johnnys“ spielten eine Hammershow, wir wurden immer hibbeliger und konnten es kaum noch erwarten, loszulegen. Und dann war es soweit und alles kam anders als gedacht… Wir hatten mit massiven Soundproblemen zu kämpfen und die ersten Songs wurden im völligen Blindflug gespielt… Mein Headset versagte aus unverständlichen Gründen den Dienst, was mich dazu zwang, den Rest der Show mit einem Standmikrofon zu bestreiten. Dies erschwerte mir sowohl das Schlagzeugspielen als auch das Singen erheblich und meine gute Laune ging sukzessive flöten. Dies übertrug sich leider auch auf das ohnehin schon „irritierte“ Publikum. Na ja, wir versuchten, zu retten, was zu retten war, aber unterm Strich waren wohl einige Leute genauso enttäuscht wie wir von unserer Darbietung. Bochum, ich verspreche, nächstes Mal wird's besser!
Party ließen wir dann auch aus und verzogen uns schnell in unsere Betten.

Tourbus-Film: Dario Argentos „Inferno“



6. Tag: TAVERNE DU THEATRE, LA LOUVIRE:
Ich war aufgeregt – schließlich war das unsere erste Show in Belgien und wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Nach verhältnismäßig kurzer Fahrt kamen wir in La Louvire an, das ich nicht gerade als „Schmuckstück“ einer Kleinstadt bezeichnen kann. Das trübe Wetter und die große Baustelle direkt vor der „Taverne du Theatre“ untermalte das trostlose Stadtbild noch zusätzlich. Der Club war nett und lauschig, die Technik dafür aber vom Feinsten und wir waren nach dem Soundcheck positiv überrascht… Klingen wird es somit schon mal „fett“. Der Tontechniker war der einzige, der ein wenig englisch konnte, und somit verständigten wir uns mit Händen und Füßen mit den sehr freundlichen Gastgebern, die sich sichtlich um unser Wohlbefinden bemühten. Gegen 22 Uhr waren dann auch einige Besucher da, es war zwar nicht rappelvoll, aber doch gut gefüllt, und die Leute hatten scheinbar Bock auf uns… Jedenfalls wurde getanzt und zufrieden gelächelt, und unsere Laune erhellte sich zusehends. Wir spielten noch ein wenig länger als geplant, und der DJ sorgte dann mit feinster Konservenmusik für eine gelungene Aftershow Party... Belgien - wir kommen wieder!

Die Fahrtzeit verkürzte mir: Alice Cooper „Welcome to My Nightmare“ &
„Samstag, der 14. - Teil 2“


7. Tag: SONIC BALLROOM, KÖLN:
Ach wie freute ich mich auf diesen Gig… Endlich wieder mal einen Show in Köln. Bislang hatten wir nur super Erfahrungen mit dieser Stadt gemacht und auch dieser Abend sollte „glorreich“ werden. Ein freudiges Wiedersehen mit Fiendforce Thorsten, Hanna und „Mr. Satanic Stomp“ Lonesome ließ schon vor der Show das Bier in Strömen fließen und wir mussten uns zusammenreißen, nicht unsere Darbietung alkoholbedingt zu gefährden. Es wurde uns ja schon bei der Ankunft vom sehr gut gelaufenen Vorverkauf berichtet, und dass die Show mit Sicherheit ausverkauft sein werde. So war es dann auch. Viele bekannte Gesichter, unter anderem auch Monstro von den „Crimson Ghosts“ und auch einige, die schon bei der Show in Bochum waren, konnte ich ausmachen. Diesmal zeigen wir, dass wir´s besser können! Das Publikum feierte uns frenetisch und wir spielten das volle Programm… Misfits, Frenzy wurden gecovert, und auch der „Mörder Blues“ wurde am Ende noch zum Besten gegeben. So ein Konzert musste natürlich auch ausgiebig gefeiert werden, hinzu kam noch, dass unser Kumpel Lonesome Geburtstag hatte. Wir danken unserem Sponsor „Jägermeister“ an dieser Stelle! Die Jungs feierten noch lautstark bis iin die frühen Morgenstunden, während Danny und ich schon in komatösen Schlaf gefallen waren.

Der Film im Bus war: „Don´t go in the House“ aka. „Haus der lebenden Toten“



8. Tag: CORTINA BOB, BERLIN

Vier blasse, übelst verkaterte Zombies bestiegen mittags den Bus. Nur Danny, unsere Mercherin, war schon den ganzen Tag hibbelig und konnte es kaum erwarten, endlich wieder in ihre alte Wahlheimatstadt Berlin zu kommen. Aber auch wir sahen vorfreudig diesem Gig entgegen, hatten sich doch wieder viele alte Bekannte angekündigt. Einziger Unsicherheitsfaktor war, ob denn auch genug Leute kommen würden, da unsere Show mit dem „Punk & Disorderly“ zusammenfiel. Neben unseren lieben Freunden von THEE FLANDERS, Hellvis, Danny B. und vielen, vielen anderen trafen wir auch wieder auf unsere Bookerin Chrissi und berichteten ihr, wie es bislang so gelaufen war. Als es dann kurz nach 22 Uhr hieß „Showtime“, war ich echt überwältigt. Nie hätte ich gerechnet, dass das Cortina Bob so voll werden würde… Der Schweiß tropfte von der Decke, es wurde gewreckt, getanzt und lauthals mitgesungen und gefeiert, dass es nur so eine Freude war. Auch wenn der Sound auf grund der schwachbrüstigen Soundanlage im Cortina Bob etwas zu wünschen übrig ließ, tat das der Stimmung keinen Abbruch, und als wir Norman zum mittlerweile schon obligatorischen „Moonlight Sonata“ Duett auf die Bühne holten, gab es kein Halten mehr. Der „Mörderblues“, aus 200 Berliner Kehlen gesungen, beendete den Abend dann fürs Erste. Meine Jungs waren nach der vorangegangenen Nacht dann leider relativ rasch zu dem Entschluss gekommen, die Betten aufzusuchen, was ich mit Groll und Entrüstung quittierte („Ihr Luschen!“). Also blieb es an mir und Danny, die „Rock'n'Roll - Fahne“ hochzuhalten und in Berlin noch würdig abzustürzen. Schließlich sehnte ich mich schon seit Langem nach meinen geliebten „Mexikanern“, die dann auch zu Genüge bestellt wurden. Na ja, geendet hat es dann um neun Uhr morgens, als sich zwei schwer betrunkene Gestalten in den Tourbus hievten, um den Weg nach Töging anzutreten. Meinen Gruß hier noch mal an alle, die mit uns gefeiert haben – es war ein Volksfest!!!

Tourbus-Film: Der fiel auf der Fahrt nach Töging aus, ich war einfach nicht in der Lage, mich auf den Minibildschirm meines Ipods zu konzentrieren und zusehr damit beschäftigt die unzähligen mexikaner, biere etc. bei mir zu behalten, ähm tja…

 

9. Tag: SILO, TÖGING
Natürlich war es dank „Stuntman“ Mikes sportlichem Fahrstil unmöglich, auch nur eine Minute Schlaf zu bekommen. Blöße konnte ich mir vor meinen Jungs natürlich auch nicht geben, und somit war „Weiterfeiern“ angesagt. Den Halt im ehemaligen „Bonys Diner“ nutzte ich für höchst notwendige Körperpflege, und so frisch und „munter“ trafen wir dann im Silo ein. Hansi (Kopf der „Johnny Joker and the Twighlight Kids“ und Veranstalter an dem Abend) hat uns wie zu erwarten mehr als gastfreundlich aufgenommen und wir freuten uns obendrein noch auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden von OUT OF LUCK. Auch die „Creeping Demons“ und einige andere liebgewordene Freunde waren gekommen, um unser Tourende mit uns zu feiern, manche nahmen sogar stundenlange Auto- bzw. Zugfahrten dafür in Kauf – DANKE, ihr seid der Hammer!!! Wir spielten schon einmal im Silo, damals aber als Vorgruppe von „The Creepshow“ und waren etwas verunsichert, ob wir den doch recht großen Laden an diesem Abend auch einigermaßen voll kriegen würden. THE HELLFREAKS aus Ungarn begannen als erste Band, und es sah leider ganz danach aus, als würde das bis dahin eher spärliche Publikum nicht besonders in Party-Laune sein. Schade für die Jungs und das Mädel. Und auch bei „Out Of Luck“ schien leider der Funke nicht vollends überspringen zu wollen (obwohl sie eine gewohnt souveräne Show boten)... Also schraubte ich meine Erwartungen runter und betrat mit dem Gedanken „Das ist die letzte Show der Tour – ich werde Spaß haben, mit oder ohne euch!“ die Bühne. Und plötzlich blickte ich in einen beachtlich vollen Zuschauerraum, wo die Leute dicht gedrängt bis zur Bühne standen. Ich war überwältigt, und wir spielten eine zwar nicht ganz „fehlerfreie“, dafür aber umso enthusiastischere Show! Der Stuntman servierte uns mal wieder Jägermeister auf der Bühne und es wurde gefeiert und getanzt, bis wir mit „ Poison “ unser Set beendeten. Klarerweise mussten wir noch mal ran; und mit einer kleinen Träne im Knopfloch, dass die Tour schon vorbei war, spielten wir den „Mörder Blues“ und die Menge sang enthusiastisch mit. Ich hatte echt Gänsehaut in dem Moment!
Und dann war der Alkteufel los! Wir feierten, bis wir die Allerletzten im Silo waren und Hansi uns aus dem Club komplimentieren musste… Aber an aufhören war noch nicht zu denken… Mike erklärte „Busparty“ - das Autoradio bis zum Anschlag aufgedreht und die Jägermeister geköpft, ging es dann noch eine Zeitlang weiter, bis uns ein Taxi ins Hotel beförderte. GANZ GROSSES TENNIS MEINE DAMEN UND HERREN

10. Tag: ROCK CAFE, ST. PETERSBURG
Nach ein wenig Verschnaufpause ging es am 16. April dann los zum nächsten und letzten Konzert der „No Rest For The Living Dead“-Tour. Ganz „un-rock´n'rollig“ war um 4:00 Uhr früh Aufstehen angesagt, und so trafen dann etwas später fünf unausgeschlafene Zombies am Flughafen ein. Jim Evilize bestand aber trotz Zeitdruck und morgendlicher Stunde beharrlich aufs „Auftakt–Bier“. Erstaunlich, wie leicht man von einem Bier um diese Uhrzeit schon beschwippst wird… Das Frühstück wurde also in flüssiger Form zu sich genommen und dank des netten Bordpersonals auch bis zu unserem Zwischenstopp in Frankfurt reichlich serviert. Kurzum, bis wir endlich in St. Petersburg ankamen, hatten wir schon ordentlich einen im Tee. Die zwei Stunden Zeitverschiebung machten uns aber nicht nur deshalb fertig. Russland hat ja vor Kurzem beschlossen, dass die Sommerzeit ohne es stattfindet – sehr strange irgendwie. Na ja, am Flughafen wurden wir von unserer „Russlandconnection“, Ana´s Tochter, in Empfang genommen und ins bestellte „Rock´n'Roll-Taxi“ verfrachtet. Der Minivan hat den Namen wahrlich verdient… Rotes Plüsch-Wohnzimmer-Mobiliar, Swingmusik aus dem Radio und kaltes Bier vor unseren Nasen machten die Fahrt zu einem mehr als relaxten Erlebnis. Im Club angekommen, ging alles schnell: Ausladen, auf die Bühne und Soundcheck… Der eine oder andere Zombie hatte scheinbar vergessen, dass wir in Russland sind und der Technik-/Equipment-Standard ein Anderer ist als gewohnt, aber es war schon beinahe witzig anzusehen, dass Jimmy mal wieder einen Amp zur Verfügung hatte, der original die Lautstärke und den Sound eines Küchenradios lieferte. :)
Die Vorbands „THEE APPLE THIEVES“, „WHEN ALICE BROKE THE MIRROW“ und „RELENTLESS“ kennengelernt und mit allen sofort aufs Beste verstanden. Und vor allem die Wiedersehensfreude mit unserem Kumpel Curo (nebst Freundin) von THEE TOXIC FACTORY aus Spanien war groß. Es konnte also nur ein toller Abend werden. Der Club füllte sich langsam und ich war mal wieder völlig aus dem Häuschen, wie viele Leute sich „BZFOS“-Shirts selber gemalt haben. Fotos und Autogramme wurden schon vor der Show gegeben, wie bei den richtigen Rockstars. Ausnahmslos alle drei Supportbands spielten ein tolles Set und konnten sowohl Publikum als auch uns begeistern! Dann war Showtime und es war noch besser als erwartet. Der Saal kochte, die Meute sang lauthals jede Zeile mit, es wurde gewreckt, gepogt und gefeiert, dass es nur so krachte. Kurzum das „Wreck & Thunder“ war der pure Wahnsinn, und wir wollten dieses natürlich noch ausgiebig feiern… Ana war da zuerst etwas anderer Ansicht, sie wurde aber mit sanftem Nachdruck davon überzeugt, dass die Jungs von „Thee Apple Thieves“, Curo und seine Freundin und vor allem wir noch lange nicht bereit waren, den Abend zu beenden. „Aua, mein Kopf!“ und „Nie wieder Vodka!“ war die Devise am Sonntag, und fünf zerfledderte, aber glückliche Musikanten machten sich auf die Heimreise. Also, St. Petersburg – bis zum nächsten Mal!

Tourbus-Film (diesmal im Flugzeug): "Tucker and Dale vs. Evil" & "Starr vor Angst"


Somit bleibt mir nur mehr, DANKE zu sagen, und zwar:
AN ALLE, DIE DABEI WAREN; Chrissi & Weird World Booking, alle Clubs & Veranstalter, Tontechniker und Helfer der einzelnen Shows – wir wurden ausnahmslos überall mehr als gastfreundschaftlich aufgenommen und fühlten uns „superwohl“ bei euch. Ana, die es uns wieder ermöglicht hat in St. Petersburg zu spielen! An die Burning Lady, Creeping Demons („ Jungs – das mit'm Pfeffi üben wir aber noch mal“), Flaming Shots, Graveyard Johnnys (hope to see u guys soon and we´re sorry for your broken bus!), The Hellfreaks und Out Of Luck, Relentless (Congratulations you turned 16!), When Alice Broke the Mirrrow, Thee Apple Thieves! Lady Suicide, Norman, Danny B, Lonesome, Berlin Psychos!, Arvid, dem Herrn, der mir den „Toy Dolls“-Pin geschenkt hat, Thorsten, Tobbe, die „Wahnsinnigen“, die uns teilweise auf der Tour nachgefahren sind! Und natürlich Stuntman Mike und meiner Süßen Danny „Sick Chick“!


cheers
Richy